Der Rasende Roland

Eine Fahrt mit dem „Rasenden Roland“ ist ein Muss bei jedem Besuch auf Rügen, Deutschlands größter und meistbesuchter Insel.

„Rasender Roland“ ist der Spitzname der Rügenschen Kleinbahn (RüKB), die bereits 1895 eröffnet wurde. Das Besondere: auch heute noch wird der Betrieb der Schmalspurbahn mit Dampflokomotiven, die zum Teil über 100 Jahre alt sind, betrieben. Nur im Zuge eines Betreiberwechsels im Jahr 2008 wurden kurzfristig einige Fahrten mit Dieselloks betrieben.

Die Gesamtlänge des Streckennetzes betrug einst fast 100 Kilometer, nach der Einstellung zweier Nebenstrecken beträgt die Gesamtlänge heute immer noch stolze 24 Kilometer von Putbus über Binz, Sellin, Baabe bis nach Göhren. Trotz des (wie fast überall in den Neuen Bundesländern) noch dichten Busnetzes dient die Rügensche Bäderbahn auch heute noch vielen Einheimischen als Nahverkehrsmittel und ist nicht nur touristische Attraktion. Trotzdem oder gerade deswegen ist eine Fahrt ein Erlebnis für alle Rügen-UrlauberInnen, das man sich nicht entgehen lassen sollte, zumal die Tarife, die derzeit (Stand: Oktober 2016) je nach Fahrtstrecke zwischen 2 und 10 Euro liegt, für dieses besondere Urlaubserlebnis äußerst human sind.

Weitere Informationen auf der Website der Rügenschen Bäderbahn sowie auf Wikipedia.

Hinweis: auf der Karte sind nur die wichtigsten Haltestellen eingezeichnet.

Stephan

Stephan

Werbegrafiker, Webdesigner und Fotograf, aufgewachsen und wohnhaft in Krems/Donau (Niederösterreich). Hauptberuflich im Marketing eines Handelsunternehmens tätig. Vater eines Sohnes (geboren 2013). Liebt Wandern und Ausflüge in Niederösterreich und Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern.